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Spielspaß

7/10

Interface

5/10

Funktionen

7/10

Hilfe

9/10

Community

5/10

Text

9/10

Optik

6/10

Sound

7/10

Zugänglichkeit

4/10

Einzigartigkeit

9/10

Alle Bewertungskriterien aufgeschlüsselt

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Das Spiel für Weltraumliebhaber

Nanofights ist ein mit Java realisiertes Sammelkartenspiel. Und wer gern mit außerirdischen Armeen auf Kriegsfuß steht, ein waschechter Stratege mit Science-Fiction Geschmack ist, der könnte an Nanofights Gefallen finden.

Wie alles begann

Ein kleiner Schritt für die Menschheit aber ein großer Ladebalken für ein langsames Internet. Natürlich versuchen wir keine Mondlandung hinzulegen, aber nach der Anmeldung und der Auswahl zwischen einem offensiven und defensiven Kartendeck, kommen uns erst einmal über 15 Megabyte entgegen, die heruntergeladen und entpackt werden wollen. Mit den heutigen Internetmöglichkeiten nicht weiter wild, aber trotzdem dauert es seine Zeit und ist bei jedem Start von Nanofights erforderlich. Dies ist seltsamerweise nur der Fall, wenn wir mit Windows XP versuchen Nanofights zu starten. Mit unserem Windows 7 System und dem gleichen Browser mit identischer Version befinden wir uns verhältnismäßig schnell im Spiel. Es scheint als müssen wir nicht mal mehr die Dateien herunterladen, sondern nur noch entpacken. Das finden wir sonderbar! Mit unserem Windows XP haben wir nun Zeit den Ladebildschirm etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Neben dem Ladebalken erkennen wir ein Willkommen-Fenster und weiter unten einen Patchlog-Button. Wir vermuten, dass sich hinter dem Patchlog-Button die letzten Veränderungen des Spiels verbergen. Als wir öfters auf den Button klicken, klappt nur das Willkommen-Fenster auf und zu, sehr verwirrend! Nach dem kleinen Ladespaß folgt nun ein Fenster, das uns die Möglichkeit gibt ein Tutorial zu durchlaufen. Jedoch stört etwas! Ein kleiner grüner Pfeil mit einem Fragezeichen liegt auf dem Fenster und wir wundern uns, was für eine Funktion dieser Pfeil hat. Wir klicken darauf und es erscheint ein neues Fenster mit der Überschrift schwarzes Brett und einem erklärenden Text. Wir sind erst verwundert über diese Beschreibung, dann sehen wir, dass im Hintergrund ein Bereich abgebildet ist mit der Überschrift Schwarzes Brett. Der grüne Pfeil hat wohl nur zu früh seinen erklärenden Auftritt. Wir drücken auf Ok und es folgt das Tutorial. Ein wenig seltsam ist das schon, da wir weder auf ja oder nein zuvor gedrückt hatten! Im Tutorial werden wir von einer freundlich lächelnden Frau mit futuristischer Bekleidung willkommen geheißen. Sie ist unsere Beraterin und hilft uns das Spielprinzip Schritt für Schritt beizubringen. Wir werden gleich von Außerirdischen angegriffen und unsere Aufgabe als Kommandeur ist es, diese Angriffe abzuwehren. Wir müssen dabei größtenteils nur auf den Button Runde beenden drücken. Wenn wir mit der Maus über unsere Karten fahren, die sich auf der rechten Seite befinden, werden diese auf der linken Seite vergrößert mit mehreren spezifischen Kartendetails dargestellt und beschrieben. Das finden wir zum einen gut, denn nun haben wir eine detaillierte Übersicht. Aber diese Beschreibung nimmt fast die ganze Hälfte von Nanofights ein und verdeckt das ganze gegnerische Feld. Finden wir ein wenig übertrieben. Zudem gibt es während dem Tutorial unten links öfters einen Aufgabenbereich der uns die Sicht zu unseren Kartenbeschreibungen versperrt, das nervt!

Sammelkartenspiel auf die andere Art

Anders als in gewöhnlichen Sammelkartenspielen haben wir in Nanofights fünf untereinanderliegenden Reihen. Wie aus dem Tutorial raus zu lesen ist, können in jeder Reihe bis zu drei Karten hintereinander positioniert werden. Unser Ziel ist es das gegnerische Hauptquartier zu zerstören und dabei auf unseres aufzupassen. Es lassen sich zusätzliche Basen in jeder Reihe erbauen, außer in der Reihe in der sich das Hauptquartier befindet. Diese brauchen wir für stärkere Karten, denn jede Karte braucht unterschiedlich viel Basen, damit sie gespielt werden kann. Jede Runde erhalten wir Energie, die durch Energiekarten erhört werden können und eine zusätzliche Karte. Energie brauchen wir ebenfalls zum Spielen von Karten. Je stärker die Karte desto mehr Energie verschlingt sie. Das ist jetzt schon ganz viel Input und es wird noch mehr. Karten können sich jede Runde um eine Position auf dem Spielfeld innerhalb der eigenen Seite bewegen. Im Deck befinden sich sowohl Einheitenkarten als auch Unterstützungskarten. Jede Karte kann mehrere Fähigkeiten besitzen, die uns helfen können den Sieg zu erringen. Was wir mit all dem sagen wollen: Nanofights bietet uns, ohne Frage, ein komplexes Spielsystem. Nichts für Spieler ohne Köpfe.

Nach dem Tutorial kommen wir im Interface von Nanofights an, dieses wirkt auf uns sehr mächtig und unüberschaubar. Selbst auf den zweiten Blick haben wir Probleme die Übersicht zu bewahren, denn es gibt viele Optionen und noch mehr grafische Elemente. Zum Glück gibt es diese grünen Pfeile, die die einzelnen Interface-Elemente jeweils in einem kurzen Text erklären. Dem Interface widmen wir uns später nochmal. Wir haben nun die Möglichkeit Missionen zu absolvieren, die im Trainingsmenü auffindbar sind. In Missionen treten wir gegen NPCs an. Jede Missionen gibt uns Nanoenergie, kurz NE, mit der wir uns mehr Karten kaufen können. Missionen können auch auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden gespielt werden. Je nach Schwierigkeit gibt es auch mehr NE. Dadurch werden wir motiviert Missionen in einem schwierigeren Modus zu versuchen, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das gefällt uns! Wir können auch gegen menschliche Gegner antreten, entweder durch die oben platzierte Schnellsuche oder durch das Erstellen eines Spiels. Damit lässt sich auch ein Spiel gegen einen Freund arrangieren. Wenn wir gegen einen anderen Spieler antreten wollen, müssen wir uns jedoch gedulden. In der Regel müssen wir einige Minuten warten bis ein Gegner auf unsere Suche reagiert. Wir finden nach langem Warten einen Gegner. Wir können nun die ersten paar Karten nehmen, die wir sehen oder ziehen erneut fünf Karten. Diese Option finden wir klasse, damit bekommen wir eine zweite Chance, falls wir beim ersten Mal kein Glück haben. Wir ziehen erneut, denn unsere Karten brauchen alle mehrere Basen, um gespielt zu werden. Da man mit nur einer Basis beginnt, wäre das keine gute Idee gewesen mit diesen Karten weiter zu spielen. Wir haben Glück und können gleich am Anfang Energiekarten spielen und leichte Truppen in den Kampf schicken, um die gegnerische Basis zu attackieren. Der Gegner wehrt sich nicht sonderlich, wir fühlen uns dem Sieg schon nah. Doch auf einmal folgen starke gegnerische Karten und wir verlieren immer mehr. Schade das jede Runde gegen einen menschlichen Spieler nur 45 Sekunden beinhaltet, denn wir haben kaum Zeit die neu gespielten Karten und deren Fähigkeiten genauer zu beobachten. Allgemein gibt es zu jeder Karte viele Informationen und Texte, die im Kampf von Nutzen sein können, leider reicht es oft nur für die wichtigsten Faktoren wie: Wie stark ist seine Karte, wie viel Leben hat sie, was kann ich spielen und wenn nicht, was brauch ich dafür? Wir kommen unserem eigenen Ende nun immer näher und verlieren knallhart. Wir schreiben durch den im Spiel verfügbaren Chat noch GG, für Good Game und sehen, dass dieser Spieler mehrere Levels über unserem eigenen Level ist. Daher hat er auch schon viele neue und bessere Karten. In unseren nächsten Spielen läuft es nicht besser. In unseren Augen herrscht in Nanofights leider ein Mangel an aktiven Spielern, daher auch die langen Suchzeiten und die vielen Gegner, die über dem eigenen Level liegen. Das ist wirklich sehr Schade und hemmt unseren Spielspaß.

Was ein Stratege so braucht

Nanofights hat für Strategen ein paar tolle Features auf Lager. Zum einen besitzt Nanofights eine Kampfhistorie mit der wir unsere Aktionen und die des Gegners noch einmal genau anschauen können. Das ist auch während dem Spiel möglich. Zudem bietet Nanofights eine Replay-Funktion an, die wir echt super finden! Wir können damit noch einmal in Ruhe das Spiel anschauen und unsere Fehler analysieren. Durch unsere ganzen Aktionen, egal ob im Shop oder im Kampf, können wir verschiedene Achievements bzw. Erfolge freischalten. Die Belohnung unserer Achievements bekommen wir leider nicht automatisch. Wir müssen die Belohnungen im Achievement-Menü selbst abholen durch einen Klick auf den jeweiligen Button. Nichts für faule Gemüter. Durch die Belohnungen sind wir nun wieder motiviert weiter zu kämpfen.

Wir sollten unser Deck noch einmal anschauen, denn unser Deck ist das A und O für den Kampf. Wie jedes ordentliche online Sammelkartenspiel besitzt auch Nanofights einen Editor für das Deck. Im Deck-Menü angekommen sehen wir rechts unser Deck und links die restlichen Karten. Unser Deck besteht aus 60 Karten, jedoch sehen wir nur ein paar wenige von unseren 60 Karten. Erst nach ein paar Änderungen am Deck konnten wir feststellen, dass doppelte Karten zusammengefasst und auf der entsprechende Karte neben der Kartenüberschrift vermerkt werden. Hier hätten wir uns eine größere Zahl gewünscht oder wenigstens wieder einen von diesen kleinen grünen Pfeilen, der uns erklärt wo die Anzahl der Karten vermerkt ist. Um Bearbeitungen an unserem Deck vorzunehmen, müssen wir das Deck freigeben. Wir finden das ein wenig überflüssig, da wir sowieso nur in dieses Menü gehen, wenn wir etwas bearbeiten möchten oder unser Deck anschauen wollen. Die Karten können wir per Drag and Drop verschieben. Wir haben eine Sortier-Funktion, die per Dropdown-Menü erreichbar ist und eine Filter-Option, die rein mit Icons funktioniert. Wir sind noch nicht ganz vertraut mit diesen Icons, gut dass es Tooltips gibt. Wir finden die Filterfunktion simpel und schnell zugänglich. Diese brauchen wir aber auch, denn von unsere Sammlung sehen wir immer nur vier Karten auf einmal. Trotz des Filters, finden wir das sehr unübersichtlich. Eine kleinere Anzeige der Karten oder mehr Platz würden hier sehr hilfreich sein. Wir können mehrere Decks erstellen mit den Karten aus unserer Sammlung. So können wir verschiedene Decks ausprobieren und testen welches am Besten funktioniert ohne dabei ein älteres verwerfen zu müssen. Das finden wir super!

Die kostenlose Währung in Nanofights wird hauptsächlich durch ein Blitzsymbol dargestellt. Seltener wird diese Währung mit Nanoenergie oder NE bezeichnet. Die kostenpflichtige Premiumwährung wird durch ein Q-artiges Symbol dargestellt. Diese Währung wird überall nur QF genannt. Wir hätten uns hier einen Tooltip auf der Anzeige der zwei Währungen gewünscht, denn wir haben erst nach einigem Stöbern im Spiel die verwendeten Namen für die Währungen herausgefunden. Im Shop von Nanofights können kleine Booster, also eine Packung Karten zur Verstärkung unseres Decks mit NE gekauft werden. Spieler die kein echtes Geld in Nanofights investieren möchten, können den Vorteil der Premiumwährung mit mehr Spielzeit ausgleichen. Das finden wir fair. Im Marktplatz haben wir die Möglichkeit einzelne Karten von Spielern zu kaufen und können zwischen QF und NE Angeboten wechseln. Das gefällt uns, weil es übersichtlich ist. Durch die vielen Angebote gibt es mehrere Seiten. Mit zwei Pfeil-Buttons können wir uns durch die Seiten navigieren. Eine angenehme Alternative ist das Mausrad. Ein Hinweis wäre nett gewesen, da es nicht selbsterklärend ist. Wenn wir uns einzelne Angebote einer Karte anschauen und wieder zur normalen Angebotsansicht zurückkehren, fliegen wir wieder auf die erste Seite der Angebote. Auf Dauer ist das sehr anstrengend wenn wir Angebote auf den letzten Seiten begutachten wollen.

Wo bin ich?

Das Interface von Nanofights lässt nur wenig Platz für den ausgewählten Menü-Inhalt. Der Chat, die Profilanzeige, die Schnellsuche für Kämpfe sowie das Hauptmenü nehmen fast die Hälfte vom Interface ein. Wenn wir an unsere Kartensammlung beim Kartendeck-Menü denken, bekommen wir beinahe Platzangst. Mit ein wenig mehr Platz könnte dem Inhalt mehr Übersicht verliehen werden. Außerdem gibt es sehr viel verzierende Maschinenelemente, die zwar sehr cool aussehen aber leider oftmals mit dem Inhalt und anderen Elementen optisch konkurrieren. Die Macher sind bei der Gestaltung der Buttons größtenteils einheitlich gewesen. Denn es gibt nur zwei Arten. Einmal die runden Buttons mit Icons und einmal die rechteckigen mit schriftlichem Inhalt. Beide Buttons sowie die meisten anderen interaktiven Elemente sind blau und können schnell von unseren Augen erfasst werden. Jedoch sind die Buttons öfters unterschiedlich groß und folgen keinem durchgängigen Konzept für die Platzierung im Interface. Schade finden wir, dass das Konzept mit den blau markierten interaktiven Elementen nicht ganz durchgängig ist. So sind Dropdown-Menüs mit einem kleinen grauen Button bestückt, die kaum auffallen und Schreibmöglichkeiten gehen unter, weil sie nicht hervorgehoben werden und daher oftmals von uns als ein weiteres Verzierungselement verwechselt werden. Hier hätten die Macher von Nanofights ihr Konzept mit den blauen interaktiven Elementen wieder aufgreifen können. Während die Buttons mit textlichem Inhalt gut funktionieren, hapert es ein wenig mit den Icons. Diese können wir nicht immer eindeutig zuordnen. Die Buttons haben zum Glück alle Tooltips. Das finden klasse! Die Bilder in Nanofights fühlen sich futuristisch an. So soll es auch sein. Aber hier sehen wir unterschiedliche Grafik-Stile. Einmal verwaschen und einmal klar. Hier hätten wir uns einen einheitlich Grafik-Stil gewünscht, den wir dann mit Nanofights in Verbindung bringen können. Die Soundeffekte sind im Kampf ganz unterhaltsam. Aber nach kurzer Zeit nerven uns vor allem die Button-Geräusche. Glücklicherweise kann der Sound an- und ausgeschaltet werden.

Wir haben bisher kaum ein Wort über den Chat verloren. Der Chat ist ein statisches Element im Interface. Egal in welchem Menü wir uns befinden, der Chat bleibt an Ort und Stelle. Der Chat ist in Kanäle (Chaträume) aufgeteilt. In jedem Kanal gibt es einen Channel in dem sich Spieler sehen können. Dieser befindet sich gemeinsam mit der Spieler-Suchfunktion, der Freundesliste und der Clanliste auf der rechten Seite. Es gibt ein paar Standart-Kanäle, die nach dem Vergrößern des Chats sichtbar werden. Endlich haben wir auch den nötigen Platz, um uns den Chatverlauf übersichtlich anzuschauen! Der Rest der Kanäle ist unserer Phantasie überlassen. Was soll das nun wieder heißen? Wir haben die Möglichkeit uns einen Namen für unseren eigenen Kanal auszudenken und können diesen dann betreten. Mit dieser Option können wir mit Freunden in einem Channel ungestört texten. Falls Freunde sich in anderen Kanälen aufhalten, können diese auch angeflüstert werden. Wir können unseren Text auch nach Channel-, Handel- und nach Clan-Nachrichten filtern. Die verschiedenen Arten von Nachrichten lassen sich oberhalb der Chateingabe mit den zur Verfügung stehenden Tabs auswählen. Das geht also recht zügig. Der Chat bietet uns viele Möglichkeiten, das gefällt uns! Bei den Profil-Optionen würden uns mehr Möglichkeiten freuen. Wir haben hier zwar mehrere Informationen und Optionen zur Verfügung wie: Transaktionen, Auswahl unsere Lieblingskarten und Avatarbilder und haben Zugriff auf unsere vergangenen Spiele. Aber zu unserem Bedauern gibt es nur ein paar wenige Avatarbilder. Hier können wir uns das Hochladen unseren eigenen Bildes sehr gut vorstellen! Nanofights bietet noch eine Menge mehr: Ein Postfach, eine Rangliste, das Beitreten oder Gründen eines Clans. Wobei das Gründen eines Clans mit 10.000 NE ungewöhnlich teuer ist. Daher sollten bei der Gründung eines Clans mehrere Personen mitwirken, damit der Preis gerecht aufgeteilt werden kann. Zudem können wir mit anderen Spielern handeln. Die Transaktionen im Handel funktionieren sehr schnell und unkompliziert. Nanofights bietet uns auch ein umfangreiches Hilfepaket im Hilfe-Menü. Der Support, je nach Uhrzeit, antwortet sogar innerhalb von wenigen Minuten. Respekt! Über Einstellungen lassen sich sogar die erklärenden grünen Pfeile und das Starterdeck zurücksetzen, falls wir es vermasselt haben sollten. Nanofights besitzt leider keine fürs mobile Endgerät optimierte Version. Im Forum finden wir vereinzelte Aktivitäten, doch außerhalb des Spiels sieht es leider mau aus. Weder viele Videos noch Fanseiten, deuten auf eine sehr aktive Community hin.

Fazit

Nanofights leidet sehr unter dem Mangel an aktiven Spieler. Zum einen können die mächtigen Chat-Funktionen nicht wirklich aufblühen und zum anderen ist das ewige Warten, nur um dann einen stärkeren Gegner abzufangen, nicht gerade Spielspaß fördernd. Deswegen müssen oftmals die NPCs herhalten, damit Nanoenergie gesammelt und das Deck aufgewertet werden kann. Im Kauf der Decks sehen wir einen lobenswerten Pluspunkt für Nanofights, da selbst mit der kostenlosen Spielwährung NE theoretisch alle Karten erreichbar sind, wie für zahlende Spieler, nur es dauert länger. In Nanofights tauchen ab und zu kleine Bugs, also Fehler auf, wie das Mitnehmen von Elementen eines Menüs in ein anderes Menü. Aber dies ist nicht weiter schlimm. Schade ist eigentlich eher das es keine im Spiel integrierten Turniere gibt, die eigentlich üblich für online Sammelkartenspiele sind. Ein durchgehendes und übersichtliches Gestaltungskonzept für die einzelnen Menüs würde Einsteigern vieles erleichtern. Auch ein durchgehender Grafikstil für die Bilder würde zur eindeutigen Identifizierung des Spiels verhelfen. Nanofights hat sehr viel Potential und ist etwas für geduldige Strategen, die sowohl Science-Fiction als auch Sammelkartenspiele sehr lieben.

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