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Spielspaß

8/10

Interface

8/10

Funktionen

8/10

Hilfe

10/10

Community

9/10

Text

7/10

Optik

8/10

Sound

7/10

Zugänglichkeit

8/10

Einzigartigkeit

8/10

Alle Bewertungskriterien aufgeschlüsselt

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Das finstere Mittelalter

Das finstere Mittelalter – hier werden Prinzessinnen von Raubrittern entführt, Burgherren führen Kriege gegen andere Burgherren und Ritter gehen auf die Suche nach Relikten. Goodgame Empire Beta hat alles was von einem guten mittelalter Strategie Browsergame erwartet wird.

Auf in den Kampf

Gleich nach dem ersten Login heißt uns ein alter Herrscher als Freund in seiner Burg willkommen. Wir helfen ihm in die Schlacht gegen den Königsmörder zu ziehen. Die Burg des Königsmörders bringen wir dann dank eines taktisch guten Planes auch zu Fall. Durch unseren tapferen Einsatz bei diesem glorreichen Sieg, werden wir zum Ritter geschlagen und bekommen unsere eigene Burg. Besser kann ein Spielstart ja wohl kaum verlaufen! In unserer Burg angekommen, zeigt uns unser alter Freund dann Schritt für Schritt wie wir unsere Burg führen müssen. Während uns alles ganz genau erklärt wird, zeigen rote, animierte Pfeile wo wir klicken müssen. Das Tutorial kann uns mit seiner guten Story, seiner Genauigkeit und vielen Belohnungen überzeugen. Toll finden wir auch, dass das Tutorial fließend in die Quests übergeht.

Rettet die holde Maid

Zu Beginn des Spieles gefallen uns die Quests noch sehr gut. Wir müssen unsere neue kleine Burg zu einem befestigten Dorf mit Bergfried und Mauer ausbauen. Dazu wird uns aufgetragen Holzfäller, Steinbruch und Farmhaus für unsere Rohstoffe zu bauen. Wohnhäuser für die Bevölkerung und die Steuern und Kaserne und Verteidigungswerkstatt für das Militär. Andere Quests bestehen aus dem Angriff von Raubritterburgen, die in humorvolle Geschichten gepackt sind. So befreien wir eine entführte Jungfrau von einem Raubritter. Es stellt sich jedoch heraus, dass es sich um eine männliche Jungfrau handelt. Selbstverständlich versuchen wir in den folgenden Quests diese Jungfrau schnell wieder los zu werden. In weiteren Quests schleppen wir dann noch mehr Jungfrauen an, die alle ihre Macken haben. Die eine ist eine eitle Zicke und die nächste denkt nur ans Essen. Für die Lacher, die uns Goodgame Empire Beta damit verschafft hat, kommt an dieser Stelle ein dickes Lob: Bravo! Das hat uns gefallen. Die übrigen Quests wiederholen sich aber leider sehr schnell. Wir müssen Holzfäller, Steinbruch und Farmhaus auf Stufe zwei ausbauen, dann auf Stufe drei, vier und so weiter. Mit jeder Ausbaustufe steigen die Bauzeiten dabei rapide an. 7,5 lange Stunden um das Lager auf Stufe drei auszubauen ist dabei keine Ausnahme. Durch die Quests wird uns Schritt für Schritt vorgegeben was wir zu welchem Zeitpunkt bauen müssen. Um in den Leveln aufzusteigen und damit weitere Gebäude und Einheiten freizuschalten, müssen wir die Quests machen. Der Spielverlauf ist also praktisch bei jedem Spieler gleich. Wir fragen uns warum sich die Gebäude nicht von alleine bauen, wenn die Reihenfolge doch schon vorgegeben ist? Das ist uns leider viel zu einseitig! Erst als wir unseren ersten Außenposten erobern, wendet sich das Blatt. Die Quests müssen zwar weiterhin gemacht werden und bestimmen damit das Voranschreiten unserer Burg, unsere Außenposten hingegen können wir frei gestalten. Endlich wird uns auch etwas zugetraut. Nach sechs Tagen ist dann unser Einsteigerschutz vorbei. Jetzt macht es sich bezahlt, dass wir neben den Quests noch einige verteidigende Einheiten ausgebildet und Verteidigungswerkzeuge produziert haben. Denn jeder Spieler kann von jedem anderen Spieler angegriffen werden. Dabei wird keine Rücksicht auf den Level-Unterschied genommen. Das ist hart, macht aber das Zusammenspiel mit anderen Spielern erforderlich und fördert damit Allianzen und Bündnisse. Das finden wir gut.

Abgesehen von Standardfunktionen wie das Ausbauen der Burg, das Ausspionieren und Angreifen von anderen Burgen, das Verschicken von Rohstoffen und das Unterstützten von Allianzmitgliedern, hat Goodgame Empire Beta noch ein paar weitere nette Funktionen. Durch das Anheuern von Schattensöldnern, können Gegner anonym angegriffen werden. Das Opfer des Angriffs weiß also nicht wer der Angreifer war. Das kann in manchen Situationen durchaus hilfreich sein. Bei Angriffen auf Raubritterburgen finden wir immer wieder Teile einer Karte. Als diese Karte komplett ist, können wir auf die Jagd nach einem Relikt gehen. Des Weiteren gibt es viele Tagesevents. Bei „Das große Turnier“ gewinnen die Spieler, die die meisten Ruhm-Punkte durch Angriffe erzielen konnten. Bei „Die zwielichtige Gestalt“ muss ein ausgewählter Spieler besiegt werden. Natürlich werden hier bestehende Bündnisse berücksichtigt. Außerdem werden ab Level 25 neue Königreiche freigeschaltet. Ein Königreich im Schnee mit dem Namen „Immerwinter Gletscher“, ein Königreich in der Wüste mit dem Namen „Brennende Sande“ und ein Königreich bei den Vulkanen mit dem Namen „Feuergipfel“. In diesen Königreichen können die Spieler neue Burgen errichten und um sogenannte Rohstoffdörfer kämpfen. Wie schon erwähnt können auch Raubritterburgen angegriffen werden. Damit die Raubritterburgen auch immer ein interessantes Ziel bleiben, wachsen sie mit jedem Angriff mit. Goodgame Empire Beta bietet damit einige tolle Funktionen die den Spielspaß fördern. Das finden wir klasse!

Alles dreht sich um die Rubine

Ein wichtiger Bestandteil von Goodgame Empire Beta sind Rubine, die Premiumwährung. Einige der eben genannten Funktionen sind nur durch den Einsatz von Rubinen möglich. Durch das tägliche Einloggen besteht zwar die Möglichkeit an ein paar Rubine zu kommen, im Verhältnis zu den vielen Vorteilen, die mit Rubinen erkauft werden können, ist dies aber eher ein Tropfen auf den heißen Stein! So können Schattensöldner nur mit Rubinen angeheuert werden. Ein Bauslot ist Standard. Weitere Bauslots können für Rubine gemietet werden. Gebäude können gegen Rubine sofort fertig gestellt werden. Bestimmte Verteidigungs- und Angriffswerkzeuge können nur mit Rubinen gekauft werden. Diese haben natürlich auch keine Produktionszeit sondern sind sofort fertig gestellt. Die Rohstoffproduktion kann für eine gewisse Zeit durch einen Aufseher gesteigert werden. Und wie kommen wir zu einem Aufseher? Genau! Wir heuern ihn mit Rubinen an. Bestimmte Gebäude, wie zum Beispiel eine Bäckerei, können nur mit Rubinen gebaut werden. Sogar Schwertbrüder können mit Rubinen gemietet werden. Und das war noch lange nicht alles! Selbstverständlich ist es wichtig, dass ein Browsergame Einnahmen erzielt, um den Unterhalt und die Weiterentwicklung des Browsergames sicherzustellen. Im diesem Fall könnte man aber meinen, dass die Betreiber von Goodgame Empire Beta, größere Euro-Zeichen in dem Augen haben als Dagobert Duck. Damit kann Goodgame Empire Beta nicht bei uns punkten.

Erfrischend anders – die Optik

Der Grafikstil von Goodgame Empire Beta ist, verglichen mit anderen Browsergames, erfrischend anders. Das verleiht Goodgame Empire Beta einen hohen Wiedererkennungswert. Mit dem gewählten Grafikstil schafft das Browsergame den Spagat zwischen reduzierten und detailreichen Grafiken. Dank dem Vektorformat sind die Gebäude unserer Burg auch bei der höchsten Zoom-Stufe noch gestochen scharf. Diese Qualität, die Einheitlichkeit, die tollen Kontraste und die stimmige Farbgebung haben uns beeindruckt! Lediglich die animierten Grafiken schwächeln beim Zoomen. Flaggen, Arbeiter und Brände sind beim Zoomen stark verpixelt. Allgemein sind die Gebäude optisch sehr unterschiedlich, sodass sie gut unterschieden werden können. Leider trifft dies für die ersten Gebäudestufen nicht ganz zu. Die vielen gleichfarbigen Holzdächer machen es uns anfangs schwer, die einzelnen Gebäude auseinander zu halten. Glücklicherweise helfen die Beschriftungen der Gebäude diesem Problem ab und die Dächer der Gebäude werden im Spielverlauf immer Farbenfroher. Um sich von all den anderen Rittern und Burgen abheben zu können, kann das eigene Wappen individuell gestaltet werden. Das schöne daran ist, dass sich die Farben des Wappens in vielen Gebäuden, den Bannern und Flaggen wiederfinden. Durch das individuelle Ausbauen der Burgmauern, das freie platzieren, verschieben und drehen der Gebäude und die vielen verschiedenen Dekorationen, kann jeder Spieler seine Burg nach seinem Geschmack gestalten. Das finden wir klasse!

Das Interface von Goodgame Empire Beta ist dank der flachen Hierarchiestruktur sehr übersichtlich. Die Hauptansicht ist die Burgansicht, bzw. die Burgansichten. Eine weitere Ansicht ist die Kartenansicht. Und das waren dann auch schon alle Ansichten. Verlaufen kann man sich hier wirklich nicht. Das finden wir super! Alle Menüs öffnen sich als eigenes Fenster. Schade ist, dass immer nur ein Fenster geöffnet werden kann und dass die Fenster nicht verschoben werden können. Alle Gebäude und Burgen haben ein Kreismenü, das eine Übersicht aller Interaktionsmöglichkeiten und Infos bietet. Die Menüs sind größtenteils gleich aufgebaut. Alle wichtigen Informationen sind gut über die Fensterränder verteilt und einige der Infoleisten lassen sich sogar einklappen. Die Icons sind gut verständlich. Sollte doch mal ein Icon nicht sofort verstanden werden, gibt es bestimmt einen hilfreichen Tooltip dazu. Alles in allem macht es uns das Interface von Goodgame Empire Beta nicht schwer uns im Browsergame zurecht zu finden. Das gefällt uns gut!

Für alle die nicht weiter wissen

Goodgame Empire Beta bemüht sich sehr darum seine Spieler immer auf dem neusten Stand zu halten. Nach jedem Login ist das erste was wir zu sehen bekommen ein großes Fenster mit den neusten Ankündigungen. Sehr praktisch ist dabei der Link zum Forum, wo noch weitere Informationen zu den Ankündigungen nachgelesen werden können. Wer dann immer noch offene Fragen zum Thema hat, kann diese dann stellen oder mit den anderen Spielern darüber diskutieren. Das Forum von Goodgame Empire Beta gefällt uns gut. Es ist nicht schwer die FAQ und ein Wiki im Forum zu finden. Außerdem kann man sich im Forum mit seinem bestehenden Account einloggen. Der E-Mail Support von Goodgame Empire Beta lässt sich schnell hinter einem ?-Button finden. Mit einer Wartezeit von knapp einem Tag und einer freundlichen Antwort ist der E-Mail Support in Ordnung. Wer eine schnelle Übersicht über das Browsergames sucht, findet auch diese hinter dem ?-Button.

Fazit

Das einfache Spielprinzip von Goodgame Empire Beta sollte vielen Browserspielern von anderen großen Aufbaustrategie Browsergames bekannt vorkommen. Aufpoliert mit einem erfrischenden Grafikstil, einem Vollbildmodus, einem übersichtlichen Interface und einigen ausgefallenen Funktionen, kann sich das bewährte Spielprinzip durchaus sehen lassen. Etwas zu lange Bauzeiten und die überdimensionierten Premium-Features schrecken etwas ab. Insgesamt macht Goodgame Empire Beta aber einen guten Eindruck. Den Beta-Status merkt man Goodgame Empire Beta übrigens nur noch an den vielen Aktualisierungen an. Wer eher wenig Wert auf Handeln und viel Wert auf kriegerische Auseinandersetzungen in einem Strategie Browsergame der nächsten Generation legt, für den könnte Goodgame Empire Beta genau das richtige Browsergame sein.

Alternative

Wer lieber die Auswahl zwischen vier Völkern hat, sich gerne durch mehrere Zeitalter entwickelt und sich mehr Action bei Kämpfen gegen andere Spieler wünscht, für den wird Terra Militaris sicher ein Volltreffer sein. Wer sparsam mit Bauflächen umgehen kann, gerne sieht wie sich seine Stadt durch mehrere Zeitalter entwickelt und eine schwäche für strategische Kämpfe hat, für den lohnt sich sicherlich ein Blick in Forge Of Empires Beta. Wer mehr Platz für seine Gebäude braucht, Spaß am Chatten hat und auf kriegerische Auseinandersetzungen mit anderen Spielern verzichten kann, der wird sich sicherlich mit Die Siedler Online anfreunden.

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