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» Bewertung

Spielspaß

7/10

Einstieg

9/10

Optik

9/10

Originalität

8/10

Alle Bewertungskriterien aufgeschlüsselt

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Schmuck-Checker
Mightymania
Note: 2,0

» Command & Conquer: Tiberium Alliances im Test

Kategorien:
Strategie, Zukunft, Krieg, HTML5

Kurztest:
Veröffentlicht am 21.10.2012

Screenshots

ccTiberiumAlliancesWeltkarte ccTiberiumAlliancesNodBasis ccTiberiumAlliancesGdiBasis ccTiberiumAlliancesEinheiten ccTiberiumAlliancesKampf

Der Krieg um das wertvolle Tiberium tobt im Browser weiter

Tiberium Alliances ist die Browsergame Version des Strategie-Klassikers Command & Conquer. In Command & Conquer: Tiberium Alliances muss der Spieler sich zwischen der „Globale Defensiv Initiative“, kurz GDI, und der Bruderschaft von Nod entscheiden. Diese zwei Fraktionen sind den meisten Spielern sicher schon aus anderen Spielen des Tiberium-Universums bekannt. Während sich die Militärorganisation GDI der Verteidigung der Erde verschrieben hat, ist die fanatische Bruderschaft von Nod an der weltweiten Verbreitung von Tiberium interessiert. Im Browsergame Command & Conquer: Tiberium Alliances erfüllen wir Missionen, schließen uns einer Allianz an und ziehen in den Kampf gegen die sogenannten Vergessenen und andere Feinde.

Starthilfe für neue Rekruten

Bei Command & Conquer: Tiberium Alliances können Spieler sich einfach mit ihrem bestehenden Origin-Account einloggen. Da wir aber keinen Origin-Account haben, melden wir uns mit einer E-Mail-Adresse, einem Namen und einem Passwort an. Damit erstellen wir auch gleichzeitig den besagten Origin-Account, den wir auch für andere EA Games benutzen können. Das finden wir praktisch. Nach unserer Anmeldung befinden wir uns auf der Homepage von Command & Conquer: Tiberium Alliances. Hier haben wir Zugriff auf Neuigkeiten, eine FAQ, den Support, das Forum und so weiter. Aber natürlich wollen wir gleich los legen und klicken auf den großen JETZT SPIELEN Button. Doch bevor es wirklich los gehen kann, müssen wir uns zwischen GDI und Nod entscheiden. Da die GDI die Erde nur verteidigen will, passt die Bruderschaft von Nod besser zu unserem Plan für heute Abend – Die Weltherrschaft an uns reisen. Leider merken wir im späteren Spielverlauf, dass es kaum eine Rolle spielt für welche Seite wir uns entscheiden. Denn der Konflikt zwischen GDI und Nod wird komplett außer Acht gelassen. Die Spieler müssen sich in Allianzen zusammen schließen, in denen GDI und Nod nicht selten Seite an Seite gegen andere Allianzen kämpfen. Allgemein ist dieses Browsergame auch in absolut keine Story verpackt. In diesem Punkt haben wir uns von Command & Conquer: Tiberium Alliances eindeutig mehr erhofft. Schade!

Angekommen in unserer Basis, erhalten wir eine Einführung in Command & Conquer: Tiberium Alliances. In Form von einzelnen, einfachen Missionen lernen wir Schritt für Schritt das Interface und das Spielprinzip kennen. Sehr gut gefällt uns an der Einführung, dass wir immer die Wahl zwischen mehreren Missionen haben und nach der Einführung kaum Fragen offen bleiben. Viele Belohnungen und ein steigender Schwierigkeitsgrad motivieren uns auch nach der Einführung die Missionen immer weiter zu verfolgen. Zusammenfassend ist der Einstig in Command & Conquer: Tiberium Alliances sehr angenehm und verständlich gestaltet.

Kommandieren und Erobern: Neuland, auch für erfahrene Spieler

Schon während den Einführungs-Missionen haben wir unsere Basis Stück für Stück ausgebaut. So stehen jetzt neben unserem Bauhof, große Silos, Kraftwerke und Raffinerien. Das Ziel unserer Basis ist es, so viele Rohstoffe wie möglich anzusammeln um unsere Streitkräfte auszubauen und schlachten gegen feindliche Basen zu gewinnen. Die vier wichtigsten Rohstoffe sind Geld, Energie, Kristall und natürlich Tiberium. Kristall und Tiberium wachsen in großen, unerschöpflichen Feldern aus dem Boden. Für jedes Feld können wir, zum abernten der wertvollen Rohstoffe, einen Sammler beauftragen. Abgeerntetes Kristall und Tiberium werden in unseren Silos gespeichert. Energie wird in unseren Kraftwerken Produziert und als speicherbare Einheiten in den Akkumulatoren gespeichert. Unsere Raffinerien produzieren Geld. Mit den Rohstoffen die wir auf diese Weise anhäufen, bauen wir eine Waffenfabrik, einen Flughafen und die legendäre Hand von Nod. Diese Gebäude helfen uns Einheiten auszubilden um feindliche Basen anzugreifen. Um unsere Einheiten stärker oder unsere Gebäude profitabler zu machen, können wir deren Stufen steigern. Gebäude verbrauchen dabei Tiberium und Energie und Einheiten Kristall und Energie. Soweit ist das Spielprinzip einfach. Doch dazu kommen noch einige andere Arten von Punkten die alles mögliche begrenzen. Neben den erwähnten Rohstoffen Geld, Energie, Kristall und Tiberium, gibt es noch Forschungspunkte, Bauslots, Versorgungspunkte, Kommandopunkte, Armeepunkte und Defensivpunkte. Für unseren Geschmack dann doch etwas zu viel unterschiedliche Punkte auf die wir achten müssen.

Unsere Basis steht und unsere Einheiten sind bereit für den ersten Kampf. Auf der Weltkarte sehen wir im Einflussgebiet unserer Basis ein Lager der Vergessenen. Die Vergessenen sind Computergegner und können, im Gegensatz zu anderen Spielern, auch während des Anfängerschutzes angegriffen werden, ohne diesen zu verlieren. Das macht dieses Vergessenen-Lager zu unserem perfekten Opfer. Natürlich sind auch die Basen anderer Spieler auf der Weltkarte zu sehen. Um uns auf der Weltkarte zu orientieren Schieben wir diese etwas umher. Nach einer weile finden wir jedoch nicht mehr zu unserer eigenen Basis zurück, denn es gibt keine Minimap auf der wir uns eine Übersicht verschaffen könnten. Ein Pfeil der immer in Richtung unserer Basis zeigt wäre hier zum Beispiel eine Lösung. Wenigstens können wir die Weltkarte durch den Klick eines Buttons auf unsere Basis zentrieren. Damit sind wir auch wieder zurück bei unserem ersten Angriffsziel, dem Vergessenen-Lager neben unserer Basis. Wer nun einen gewohnten Kampf à la Command & Conquer erwartet wird sehr überrascht sein. Jeder Angriff erfolgt von der südlichen Seite auf eine feindliche Basis. Der Verteidiger versucht seine Basis durch Mauern, Geschütztürme und andere Verteidigungseinheiten auf der südlichen Seite zu verteidigen. Der Angreifer Positioniert in der ersten Angriffswelle bis zu 9 Einheiten neben einander. 4 Angriffswellen sind pro Angriff möglich. Ziel eines jeden Angriffs ist die Zerstörung des feindlichen Bauhofs. Ein Angriff sollte sehr gut durchdacht sein, denn die angreifenden Einheiten bewegen sich nur stur Richtung norden und schießen auf alles, was sie vor den Lauf bekommen. Dazu kommt dass die angreifenden Einheiten unterschiedliche Schuss-Reichweiten haben, nur begrenzt Munition haben und unterschiedlich schnell sind. Einige Einheiten sind stärker gegen Gebäude und Fahrzeuge, andere sind stärker gegen Infanterie. Das Kampfsystem des Browsergames gleicht einem Hindernissparkur. Der Verteidiger stellt die Hindernisse auf die der Angreifer geschickt überwinden muss. Das Kampfsystem ist komplett innovativ und bietet eine gute Mischung aus Einfachheit und Komplexität. Dafür hat Command & Conquer: Tiberium Alliances ein großes Lob von uns verdient. Bravo!

Highlights für Augen und Ohren

Ein Highlight an Command & Conquer: Tiberium Alliances ist sicherlich die Optik. Für ein Browsergame bietet Command & Conquer: Tiberium Alliances sehr viele Animationen und Grafiken in erstaunlich hoher Qualität. Farben und Lichteffekte werden gezielt eingesetzt. Besonders gut gefällt uns das Zusammenspiel der Animationen. Denn trotz der vielen verschiedenen Animationen wirkt das Gesamtbild einheitlich und nicht chaotisch. Mit GDI und Nod bietet das Browsergame auch zwei völlig unterschiedliche Anmutungen. Während Interface, Gebäude und Einheiten, bei Spielern der Bruderschaft von Nod, von der Farbe Rot dominiert werden, dominiert bei GDI Spielern die Farbe Blau. Passend zur Optik wird auch der Sound gezielt eingesetzt. Ein Etwas düsterer Hintergrundsound unterstützt die Kriegsathmosphäre. Bestätigungen für unsere Befehle erhalten wir von einer etwas finsteren, männlichen, elektronisch anmutenden Stimme. GDI Spieler erhalten diese von einer weiblichen Stimme.Bei Liebhabern von Command & Conquer Spielen sorgen der Sound und die Optik für ein vertrautes Gefühl. Optik, Sound und Bedienung lassen ein Flash Browsergame vermuten, tatsächlich handelt es sich aber um ein HTML5 Browsergame. Somit sollte es auch auf Endgeräten spielbar sein, die kein Flash unterstützen. Uns kann Command & Conquer: Tiberium Alliances mit Optik und Sound vollkommen überzeugen.

Fazit

Command & Conquer: Tiberium Alliances kann mit einem einfachen Spielprinzip punkten, das durch eine gute Einführung schnell erlernt werden kann. Leider gibt es neben dem Ausbau der eigenen Basen und dem Kampf gegen Computergegner und andere Spieler nur wenig Abwechslung. Auch der Konflikt zwischen GDI und Nod, sowie eine stimmige Geschichte, die dem Browsergame eine passende Rahmenhandlung gibt, fehlen. Dennoch halten Erfolgserlebnisse wie das Zerstören von Vergessenen-Lagern, das Erhalten besserer Abzeichen oder das Abschließen von Missionen den Spielspaß. Neben einem neuen und innovativen Kampfsystem überzeugen vor allem Optik und Sound.

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