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Spielspaß

9/10

Interface

8/10

Funktionen

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Hilfe

7/10

Community

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Text

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Optik

7/10

Zugänglichkeit

9/10

Einzigartigkeit

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Gilde1400 – Werde zum strahlenden Händler im finsteren Mittelalter

Gilde1400 ist die Browsergame-Version des Konsolen- und PC-Klassikers Die Gilde. Wie der Titel schon verrät, spielt Gilde1400 um das Jahr 1400 im deutschsprachigen Raum. Im tiefsten Mittelalter versuchen wir zwischen Handel, Politik, Kirche und Gaunereien den Weg zu Erfolg und Reichtum zu gehen. So produzieren wir Waren, machen gute Geschäfte auf dem Markt, mischen in der Politik mit und setzen unsere Interessen, wenn es sein muss, auch mit Nachdruck durch. Gilde1400 ist eine interessante Mischung aus Wirtschaftssimulation und Rollenspiel im Browser.

Der erste Schritt zu Macht und Reichtum

Nach einer einfachen und schnellen Anmeldung bei Gilde1400, müssen wir einen Dynastienamen, ein Profilbild, ein Wappen und einen ersten Betrieb auswählen. Zur Auswahl stehen uns gleich neun Betriebe aus vier Kategorien zur Verfügung. Diese große Auswahl gefällt uns sehr gut. Auch die Auswahl der Profilbilder ist groß. 36 männliche und 36 weibliche Profilbilder bieten einiges an Vielfalt. Hier haben uns die blinzelnden Augen überrascht. Klasse Effekt! Das bringt Leben in die Profilbilder. Wir entscheiden uns dann für den Betrieb Kapelle und ein passendes Profilbild mit rotem Umhang und hohem Hut. Mal sehen welche Vorteile wir als Mann der Kirche haben. Angekommen in der uns vorgegebenen Heimatstadt Karlsruhe, werden wir von einem Schreiben begrüßt. Unter anderem schlägt uns dieses Schreiben ein kurzes Tutorial vor. Da sagen wir natürlich nicht nein. Das Tutorial erklärt uns das Browsergame mit verständlichen Texten. Durch gelbe Umrahmungen wird auf Flächen hingewiesen, auf die wir klicken sollen. Alles in allem ist das Tutorial wirklich etwas kurz, geht aber auf das Interface und die wichtigsten Funktionen ein. Gut gefällt uns am Tutorial, dass es übersichtlich ist und jeder Zeit wiederholt werden kann.

Gute Aussichten

Nach den ersten paar Spielminuten fällt uns vor allem die hochwertige Optik des Browsergames auf. Große, detaillierte Grafiken mit viel Stimmung und tollen Lichteffekten. In der Stadtansicht und den Ansichten der einzelnen Stadtvierteln kommen dazu noch coole, animierte Tiefeneffekte bei denen wir mit unserem Mauszeiger die Animation steuern. Lediglich die Icons der Waren und vor allem die Icons der linken Navigation sehen unpassend und veraltet aus. Ihren Zweck erfüllen sie trotzdem. Das Interface wirkt auf den ersten Blick übersichtlich und aufgeräumt. Die Informationen und Buttons sind gruppiert und um den Inhaltsbereich in der Mitte angeordnet. Das gefällt uns soweit ganz gut. Störend finden wir vor allem am Interface, dass die vier wichtigsten Buttons nicht in der Hauptnavigation sind, sondern rechts neben der Subnavigation. Auch gibt es keinen direkten Link zur eigenen Gilde. Hier muss immer ein Umweg über das eigene Profil gegangen werden und das obwohl dieses Browsergame Gilde1400 heißt. Schön wäre es auch gewesen, wenn mehrere Menü-Fenster geöffnet und verschoben werden könnten, statt immer nur einem fixen Menü-Fenster. Dafür ist das Interface allerdings zu klein. Schade finden wir in diesem Zusammenhang, dass sich das Browsergame nicht der Größe des Browserfensters anpasst und auf einem großen Bildschirm doch etwas mickrig wirkt. Wenigstens müssen wir sogar auf einem kleinen 13'' Laptop beim Spielen nicht scrollen. Insgesamt ist das Interface aber dennoch recht einheitlich und übersichtlich aufgebaut. Das ist auch gut so, denn die Navigationsstruktur von Gilde 1400 ist mit vielen verschiedenen Ansichten und Menüs, relativ komplex. Für Anfänger ist es schwer den Überblick zu behalten. Zusammenfassend könnte die Optik und das Interface von Gilde 1400 mit einem Sportwagen verglichen werden. Sieht gut aus, ist kompakt und schnell aber ist nicht immer praktisch und für Anfänger schwer zu handhaben.

So Funktioniert das Browsergame

Mit der Auswahl des ersten Betriebes bei der Anmeldung, entscheiden wir uns gleichzeitig für eine Berufsgruppe. Mit der Kapelle haben wir uns für einen Priester Lehrling, also einen Gelehrten, entschieden. Weitere Möglichkeiten wären Gauner, Patron und Handwerker gewesen. Im Laufe des Browsergames können wir unseren Avatar weiterbilden über einen Priester Geselle bis zu einem Priester Fachmann. Hierzu müssen wir die Fähigkeit Rhetorik erweitern. Als Priester Geselle können wir uns dann entscheiden, ob wir unsere Kapelle zu einer Kirche oder einem Friedhof ausbauen wollen. Ein Friedhof lässt sich dann als Priester Fachmann zu einem Gottesacker oder Katakomben erweitern. Unsere Kirche können wir später als Priester Fachmann entweder zu einem Kloster oder einer Kathedrale ausbauen. Nebenbei bemerkt dauert der Ausbau von der Kirche zur Kathedrale ganze acht Tage lang! Konnten wir in der Kapelle nur Weihwasser und Gebetskerzen herstellen, so können wir jetzt in der Kirche zusätzlich Rosenkränze und Weihrauch produzieren. Die produzierten Waren lassen sich anschließend am Markt oder im eigenen Verkaufsraum verkaufen. Der Vorteil am Verkaufsraum ist, dass wir den Preis für die Waren selbst bestimmen können. Der Nachteil ist, dass der Platz im Verkaufsraum auf nur 30 Einheiten begrenzt ist. Mit dem erworbenen Gold können wir weitere Waren einkaufen, die wir entweder zur Produktion benötigen, die wir zur zeitlich begrenzten Steigerung unserer Fähigkeiten einsetzen können oder uns sonstige weitere Vorteile verschaffen. Fähigkeiten sind übrigens neben der Rhetorilk, das Handwerk, Dunkelheit, Magiewissen, Kampf und Verhandeln. Mit dem verdienten Gold können wir aber auch unseren Betrieb, zum Beispiel für mehr Lagerplatz oder Einbruchsschutz, erweitern. Auch unsere Residenz kann gegen Gold bis zum Palast ausgebaut und erweitert werden. Auf dem Rathaus können wir Titel gegen Gold erwerben, die uns mehr Ansehen verschaffen. Karriere können wir in Gilde1400 in der Stadtpolitik, in der Stadtkirche oder bei den Schattenämtern machen. Desto weiter wir in der Karriere Leiter steigen, desto mehr Privilegien haben wir. Ein Staatsanwalt zum Beispiel hat ein Amtseinkommen von 2500 Gold und kann einen Mitbürger foltern und Beweise erzeugen, einen Gefangenen freilassen und kann das ausgewählte Gesetz ändern. Das höchste Amt in der Stadtpolitik ist der Bürgermeister, in der Landespolitik der Landesherr und das höchste Reichsamt ist der König. An Gilde1400 gefällt uns die Komplexität der Funktionen zwischen Beruf, Bildung, Handel und politischer Karriere. Super!

Freund und Feind, wo finden wir die?

In Gilde1400 spielen wir eine ganze Dynastie. Soweit die Theorie. Allerdings spielen wir aus dieser Dynastie nur eine Person. Wenn diese an Altersschwäche stirbt, bekommen wir automatisch einen Nachfolger. Im Endeffekt spielen wir also doch nur einen Avatar, der ab und zu ausgewechselt wird. Für Nachfolger wird übrigens keine Frau gebraucht. Dieser Fällt im richtigen Moment einfach vom Himmel. So wie das Dynastie-System momentan läuft, macht es für uns keinen Sinn. Hier sollten die Macher von Gilde1400 nochmal Hand anlegen, denn ein ordentliches System hätte sicher viel Potential, auch für Multiplayer-Funktionen. Nachdem wir jetzt schon einige Zeit Gilde1400 spielen, unsere Kapelle zu einer Kirche ausgebaut haben, fleißig Waren produzieren und verkaufen und uns einen Platz in der Politik erkämpft haben, haben wir immer noch keinen Kontakt zu anderen Spielern. Ab und zu kommt eine Nachricht „Ihr habt mit Spieler soundso ein Geschäft in Eurem Verkaufsraum abgeschlossen“. Aber sollen wir diesen Spieler jetzt anschreiben? „Hallo mein Sohn, du hast doch Gebetskerzen von mir gekauft. Vergiss am Ende deiner Gebete bitte nicht das Amen auszusprechen.“ Oder sollen wir über die Suchfunktion nach anderen Spielern suchen? Hier fällt uns allerdings die Entscheidung schwer, ob wir lieber nach Spieler mit Anfangsbuchstabe A, B oder doch lieber Anfangsbuchstabe J suchen sollen. In Gilde1400 fehlt ganz klar ein Chat. Das finden wir sehr schade, denn es würde sicher das Knüpfen erster Kontakte erleichtern, die Aktivität der Spieler und vor allem das Zusammenspiel fördern. Nachdem wir uns entschieden haben einer Gilde beizutreten, füllt sich unsere Freundesliste dann doch nach und nach. Über die Freundesliste können wir sehen, welcher unserer Freunde momentan online ist, können ihm eine Nachricht schreiben und sein Profil besuchen. Leider ist die Anzeige des Onlinestatus nicht sehr zuverlässig. So werden gelegentlich Spieler die offline sind als online angezeigt und andersrum und das mit jeder Seitenaktualisierung wechselnd.

Gilde1400 bietet viele Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Spielern. Zum Beispiel durch das Verprügeln eines anderen Spielers, können ihm bis zu 40 von 100 Aktionspunkte geraubt werden. Wird ein Spieler von mehreren Feinden gleichzeitig verprügelt, kann er so für einige Zeit außer Gefecht gesetzt werden. Wir haben es auf das Amt eines anderen Spielers abgesehen. Dazu sammeln wir Beweise, indem wir ihn ausspionieren lassen. Mit zehn Beweisen haben wir dann die Möglichkeit den Spieler zu erpressen um sein Amt übernehmen zu können. Mit dem Sammeln der Beweise müssen wir uns allerdings beeilen. Denn mit nur fünf Beweisen gegen uns, kann uns der andere Spieler bedrohen, was dazu führt, dass wir nichts mehr gegen ihn unternehmen können. Wie sich herausstellt dauert das Sammeln von Beweisen bei diesem Spieler sehr lange. Es scheint wohl ein sehr anständiger Spieler zu sein. Damit bleibt uns nichts anderes übrig als zu versuchen die Wahl auf ehrlichem Weg zu gewinnen, was natürlich nicht so spannend ist. Weitere Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Spielern sind das Schreiben eines herablassenden Pamphlets, das Anklagen, das Unterstützen einer Wahl, das Schreiben von Nachrichten und so weiter. Die vielen Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Spielern können uns dann doch noch überzeugen und die anfänglichen Schwierigkeiten, Kontakt mit anderen Spielern aufzunehmen, wieder gut machen.

Es gibt in Gilde1400 zwar genügend andere aktive Spieler, sodass auf dem Markt und im Verkaufsraum gut gehandelt werden kann, leider sind aber nicht alle Städte so belebt wie Karlsruhe. Es gibt viele dutzend Städte aber davon sind auf unserem Server nur genau zwei mittelgroß. Alle weiteren Städte sein klein. Es gibt nicht eine große Stadt. Auf den fünf anderen Servern sieht es leider auch nicht anders aus. Hier hätten die Betreiber von Gilde1400 schon längst reagieren und die Server zu einem oder maximal zwei Servern zusammenfassen sollen. Bei einem Blick in das Forum oder auf die Facebook Fanpage von Gilde1400 wird schnell klar, dass die Community von den Betreibern im Stich gelassen wurde. Der letzte Eintrag auf Facebook wurde im April 2011 veröffentlicht. Das erklärt auch die große Werbung auf der Startseite für Gilde1400 Touch. Gilde1400 Touch ist die Browsergame-Version für Smartphones, die zwar schön gestaltet ist aber bei der, abgesehen von der Anmeldung, nichts funktioniert. Auf unsere Anfrage kam die Antwort vom Support, dass es sich um eine Beta-Version handle und er uns auch nicht sagen könne, ob diese noch weiterentwickelt werde oder nicht. An dieser Stelle werde ich mir meinen Kommentar dann doch lieber sparen.

Gilde1400 macht in jedem Browser Spaß

Der Spielspaß in Gilde1400 kommt nicht zu kurz. Durch Belohnungen für das Bestätigen der E-Mail-Adresse und für das tägliche Einloggen sowie dem Freischalten neuer Errungenschaften, haben wir immer wieder Erfolgserlebnisse. Der Handel, das Ausbauen der Betriebe und der Residenz, die Machtkämpfe mit anderen Spielern und viele weitere Beschäftigungsmöglichkeiten sorgen für viel Abwechslung. Die Texte, zum Beispiel von Missionen, lassen eine mittelalterliche Stimmung aufkommen und sind oft mit einem Hauch von Humor geschrieben: „Eine aufdringliche Mücke lässt Euch keine Ruhe. Konzentration kann sich so nicht einstellen.“. Dieser Text kommt als Begründung für das Scheitern des Einsatzes einer Gebetskerze. Das System der Juwelen (Premiumwährung) gefällt uns auch sehr gut. Für wenige Juwelen können zum Beispiel Fähigkeiten schneller erlernt werden, bestimmte Voraussetzungen aus versehen übersehen werden und Wartezeiten übersprungen. Dabei ist Gilde1400 trotzdem sehr gut ausgeglichen zwischen zahlenden und nicht zahlenden Spielern. Wer sich seine Juwelen gut einteilt, kann mit dem Willkommensgeschenk von 13 Juwelen, weit kommen. Dazu muss noch erwähnt werden, dass es bei täglichem Einloggen jeden 5. Tag einen extra Juwel gibt. Das die Premiumwährung auch erspielt werden kann finden wir spitze! Gilde1400 gibt mit viel Abwechslung, einem spannenden Spielprinzip und Erfolgserlebnissen langer Weile keine Chance.

Wer in Gilde1400 nicht weiter kommt und Fragen hat, findet hinter dem Link Handbuch ein übersichtliches Spiel-Wiki mit FAQ. Hier wird so ziemlich das ganze Browsergame, mit verständlichen Texten und vielen Grafiken, erklärt. Das übersichtliche und verständliche Handbuch gefällt uns sehr gut. Klasse! Auch im gut strukturierten Forum gibt es Hilfe. Leider kommt es uns so vor als würde das Forum nicht sehr ausgiebig genutzt werden. Das könnte damit zusammenhängen, dass die Community, wie schon erwähnt, von den Betreibern von Gilde1400 vernachlässigt wird. Um das Forum komplett nutzen zu können muss, extra für das Forum, ein neuer Account erstellt werden. Auch um den E-Mail-Support nutzen zu können muss, extra für den E-Mail-Support, ein neuer Account erstellt werden. Zusammen mit dem Spiel-Account sind das jetzt schon drei Accounts, die wir allein für Gilde1400 erstellen mussten. Damit kann uns Gilde1400 nicht überzeugen. Das geht auch einfacher! Um Gilde1400 spielen zu können ist ein aktueller Browser von Vorteil. Im Internet Explorer 6 lässt sich das Browsergame zwar auch problemlos spielen, aufgrund einiger unschöner Grafikeffekte sieht Gilde1400 hier allerdings nicht so toll aus. Wie schon erwähnt passt sich das Interface zwar nicht an die Größe des Browserfensters an, kann aber trotzdem auf kleinen Bildschirmen ohne Scrollen gespielt werden. Für mobile Geräte, wie Smartphones, gibt es theoretisch Gilde1400 Touch. Leider funktioniert die mobile Version des Browsergames während unseres gesamten Tests nicht. Auf einem Fernseher der neusten Generation mit integriertem Browser lässt sich Gilde1400 mit etwas Geduld sogar über die Fernbedienung recht gut spielen. Zusammengefasst ist Gilde1400 von fast allen Plattformen aus gut zugänglich. Würde Gilde1400 Touch auch noch funktionieren hätte das Browsergame für seine Zugänglichkeit wohl eine Bestnote verdient.

Fazit

Gilde1400 kommt uns von Seiten der Betreiber etwas vernachlässigt vor. So sollten zum Beispiel die sechs Server für mehr Aktivität zu einem oder maximal zwei Servern zusammengefasst werden. Mit einer tollen Optik und vielen innovativen Funktionen, kann sich Gilde1400 durchaus sehen lassen. Das Browsergame gibt mit viel Abwechslung, einem spannenden Spielprinzip, Erfolgserlebnissen und viel Spielspaß langer Weile keine Chance. Wer sich für eine spannende Wirtschaftssimulation mit vielen Rollenspiel-Elementen im Mittelalter interessiert, was hübsches fürs Auge sucht und gerne von verschiedenen Plattformen aus spielt, sollte unbedingt einen Blick auf Gilde1400 werfen.

Nachtrag: Gilde1400 wird am 24.09.2012 endgültig offline gehen, hat der Betreiber Gameforge verkünden lassen. Das scheint wohl die Konsequenz zu sein, wenn ein Browsergame nicht richtig betreut wird. Sehr schade!

Alternativen

Wer nicht so viel wert auf Übersichtlichkeit und Optik legt, Handeln über den Seeweg besser gefällt, aber trotzdem viel mit anderen Spielern interagieren will, dem können wir das Browsergame Venezianer empfehlen. Fans von Asterix und Obelix, die gerne Wirtschaftssimulationen spielen, weniger an Rollenspiel-Elementen interessiert sind aber ein sehr übersichtliches Interface und ein faires Premium-System wollen, für die könnte Remanum Beta genau das Richtige sein.

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