Sie sind hier: Kurztests > Bestenliste > 2,0 - 2,9 > Andromeda 5 Beta

» Bewertung

Spielspaß

8/10

Einstieg

9/10

Optik

8/10

Originalität

4/10

Alle Bewertungskriterien aufgeschlüsselt

» Anzeigen

Mightymania
Mightymania

Screenshots

andromeda5BetaBasis andromeda5BetaTeam andromeda5BetaKampfGegenNPC andromeda5BetaRohstoffeVeredeln andromeda5BetaTripleKill

Neue Raumschiff-Action im Browsergame-Universum

Andromeda 5 ist ein neues SciFi-Action-Browsergame und befindet sich momentan noch in der Beta Phase. Doch schon jetzt sind tausende Spieler aus ganz Europa in den Galaxien des Browsergames unterwegs. Der Spieler muss in Andromeda 5 Beta Schlachten gegen Aliens führen, Rohstoffe sammeln, seine Fähigkeiten verbessern, sein Raumschiff mit vielen verschiedenen Items aufwerten und sich im späteren Spielverlauf gegen andere Spieler auf PvP-Karten messen. Andromeda 5 Beta kann sowohl als eigenständiges Programm auf dem PC installiert werden als auch, dank der Unity-Engine, direkt im Browser gespielt werden. Wir haben natürlich die Browser-Variante getestet.

Liebe auf den ersten Blick

Das Erstellen eines Accounts geht in Andromeda 5 Beta, wie bei den allermeisten Browsergames, kostenlos und schnell. Eine E-Mail-Adresse, ein Passwort und ein Name, unter dem wir im Spiel bekannt werden wollen. Dann müssen wir uns noch für eine von zwei Fraktionen entscheiden. Zur Auswahl stehen uns die roten Vindexis und die gelben Regia Ales, leider völlig ohne Beschreibungen oder Erklärungen, was wir schade finden. Wir entscheiden uns einfach mal für die Vindexis und schon kann es los gehen. Nach dem Login befinden wir uns auf der Startseite. Diese beinhaltet einige Funktionen die zwar wichtig, aber für das eigentliche Spielen eher zweitrangig sind. Dazu gehört zum Beispiel das Nachrichtensystem (nicht der Chat), die Rangliste, das Forum, und weitere zweitrangige Funktionen. Die Aufteilung zwischen Startseite und dem eigentlichen Browsergame finden wir gut. Das nimmt den Spielern im Spielefenster keinen unnötigen Platz weg. Um Andromeda 5 Beta zu starten, müssen wir auf den großen, auffälligen Button mit der Aufschrift „JETZT SPIELEN KOSTENFREI!“ klicken. Nein wir haben nicht gebechert, das steht wirklich so auf diesem Button. Leicht merkwürdige Formulierungen wie diese werden wir während unseres Tests noch recht häufig zu lesen bekommen.

Aber jetzt geht’s los! Eine Frau namens Aria, die wir anscheinend schon kennen, führt uns durch das Tutorial. Warum wir davon ausgehen, dass wir Aria schon kennen? Dazu kommen wir gleich. Im Tutorial lernen wir jedenfalls wie wir unser Raumschiff steuern, Rohstoffe einsammeln, Rohstoffe aufwerten, Munition herstellen, Waffen und Munition einsetzen und Aliens bekämpft. Das Tutorial erfüllt seinen Zweck damit sehr gut. Es dauert nicht zu lang, erklärt uns aber dennoch verständlich die allerwichtigsten Funktionen. Damit kann uns Andromeda 5 Beta schon mal überzeugen! Nun zurück zu Aria. Sie ist unsere Vorgesetzte und erklärt uns, was wir wie tun müssen als wären wir richtige Noobs, was wir natürlich zu diesem Zeitpunkt auch noch sind. Das bedeutet aber auch, dass wir noch nicht lange Pilot eines Raumschiffs sind und damit ist Aria noch nicht lange unsere Vorgesetzte. Diese Umstände widersprechen sich aber mit der Tatsache, dass wir Aria wie einen Kumpel ansprechen und im weiteren Verlauf des Browsergames eine freiwillige Odysee durchleben, um sie zu finden. War es etwa Liebe auf den ersten Blick? Das Tutorial endet mit der Entführung von Aria. Genau hier knüpfen die Story-Quests an.

Tausend und ein animierter Effekt

Optisch kann uns Andromeda 5 Beta einiges bieten. Die Grafik ist qualitativ sehr hochwertig. Für ein Browsergame gibt es erstaunlich viele animierte Effekte und der dunkle Hintergrund lässt Lichteffekte besonders strahlend wirken. Schussanimationen von Laserwaffen, Explosionen, Schilde, Antriebsanimationen, Hintergrundanimationen und vieles mehr sind sehr überzeugend. Das Browsergame wirkt vor allem durch diese vielen Animationen sehr Lebendig, ist dabei aber nicht überfüllt. Damit haben die Macher von Andromeda 5 Beta ein Gleichgewicht geschaffen, das uns gut gefällt. Die 15 spielbaren Raumschiffe sind optisch sehr unterschiedlich und top gestaltet. Damit reihen sie sich gut ein, neben den Raumstationen, Aliens und zahlreichen Items. Lediglich ein paar Auftraggeber von Quests und ein paar Dekorations-Grafiken auf der Startseite machen im Vergleich einen etwas blassen Eindruck. Doch selbst die wären in manch anderen Browsergame ein Highlight! Etwas Kritik müssen wir an dieser Stelle aber doch üben, denn abgesehen von einem Profilbild, das für alle Mitspieler sichtbar ist und dem Spielernamen, gibt es in Andromeda 5 Beta so gut wie keine Möglichkeit sich optisch von der Masse abzuheben. Das könnte aber auch an der Beta-Version liegen. Raumschiffe in unterschiedlichen Farben wären für die finale Version sicher eine gute Möglichkeit, finden wir. Insgesamt sieht Andromeda 5 Beta vergleichbaren Browsergames recht ähnlich. Beim genaueren Hinsehen ist Andromeda 5 Beta an einigen Stellen der Konkurrenz jedoch optisch einen kleinen Schritt voraus.

Spannende Missionen bis zum Gähnen

Aber wieder zurück zum Spielverlauf. Wir sind nun in der ersten Galaxie namens Hydra angekommen. Nach einem kurzen Gespräch mit dem General Golgota bekommen wir die erste Quest. Wir sollen zur Weltraumstation im Zentrum der Galaxie fliegen. Während wir unser Raumschiff über die Karte in Richtung der Weltraumstation steuern, kreuzen wir einige Aliens die ihre Bahnen ziehen, fliegen an Rohstoffklumpen und Sprungportalen vorbei und sehen einige andere Spieler, die erbitterte Kämpfe gegen Aliens führen. Am liebsten würden wir uns selbst zu einem Kampf hinreisen lassen, doch die Pflicht ruft. Angekommen an der Weltraumstation werden wir von General Golgota unverständlicherweise entlassen!? Also sieht die Story von Andromeda 5 Beta vor, dass wir uns den Söldnern anschließen. Der erste Söldner von dem wir Quests erhalten ist Vladimir. Er trägt uns seine Quests von einem alten Satelliten aus auf. Die Quests bestehen aus dem Bekämpfen diverser Aliens, dem Anfliegen verschiedener Koordinaten und dem Sammeln und Aufwerten von Rohstoffen. Eben all das was wir im Tutorial gelernt haben. Diese Quests haben übrigens nichts mit der Story zu tun und können nach belieben wiederholt werden. Für die Wiederholungen der Quests gibt es allerdings nur einen Teil der anfänglichen Belohnung. Das finden wir fair. Das Ausführen der Quests macht uns richtig Spaß und wir steigen dabei schnell im Level. Aber was zu Beginn des Browsergames noch Spaß gemacht hat wird mit der Zeit dann doch eintönig. Es gibt pro Karte/Galaxie zwei Auftraggeber. Die Aufträge bestehen aber immer aus den gleichen Tätigkeiten: Aliens schießen, Rohstoffe sammeln und aufwerten und Koordinaten anfliegen... *gahn* Die Macher von Andromeda 5 Beta hätten unserer Meinung nach mehr Kreativität bei der Gestaltung von Quests zeigen können.

...Doublekill, Triplekill, Multikill, Ultrakill, Killing Spree!

Für jeden Anstieg unseres Levels bekommen wir einen Fähigkeitspunkt. Fähigkeitspunkte können wir auf verschiedene Fähigkeiten verteilen und somit den Schaden unserer Schusswaffen erhöhen, unseren Reparaturroboter effektiver machen oder ganz neue Fähigkeiten erlernen wie zum Beispiel die List oder das Nanofeld. Die Fähigkeit List macht uns für eine kurze Zeit für Aliens unsichtbar. Beim Aktivieren des Nanofelds wird unser Schiff von leuchtenden Partikeln umkreist, die Feinden erheblichen Schaden zufügen, sofern sie sich innerhalb unseres Nanofelds befinden. Neben diesen zwei Fähigkeiten gibt es noch viele Weitere. Die verschiedenen Fähigkeiten gefallen uns besonders gut, denn sie machen Kämpfe erst richtig interessant. Wir befinden uns in einer Gruppe Aliens und aktivieren unser Nanofeld während wir einen Alien nach dem anderen mit unseren Laser-, Ionen- und Plasmawaffen beschießen. Um uns zu schützen, aktivieren wir noch unser Nanoschild und unseren Reparaturroboter. Immer wieder zerschmettern wir Aliens mit unserem „Laserabbau“, einem gigantischen Laserstrahl ...Doublekill, Triplekill, Multikill, Ultrakill, Killing Spree! ...und ehe wir uns versehen sind wir umgeben von Trümmerhaufen, so weit das Auge reicht. Spielspaß pur! Genial!

Friede, Freude, Eierkuchen

Leider haben wir diese Erfolgsmomente nur mit Aliens, denn Spieler der eigenen Fraktion können wir nicht angreifen und Spieler der gegnerischen Fraktion können uns nicht auf den normalen Maps besuchen kommen. Deshalb beschränkt sich das Zusammenspiel zwischen den Spielern vorerst auf das Miteinander statt dem Gegeneinander. In diesem Sinne beschließen wir uns einer Gilde anzuschließen. Damit haben wir einen eigenen Gilden-Chatraum und können über den Tresorraum der Gilde kostenlos Items tauschen. Diese Funktion hat vor allem für kleine Spieler große Vorteile. Items, die die größeren Spieler beim Alienschießen erworben haben und selbst nicht verwenden, können sie über die Gilde an kleinere Spieler abgeben. Auf diesem Weg erhalten wir eine Menge Items, die wir verkaufen können. Von dem so erworbenen Geld können wir uns schnell ein besseres Raumschiff leisten. Diese Funktion finden wir sehr spielerorientiert und großzügig von den Machern von Andromeda 5 Beta. Super! Abgesehen von der Gilde können sich Spieler auch in kleinen Gruppen zusammenschließen um gemeinsam Erfahrungspunkte beim Alienschießen zu sammeln. So entstehen oft kleine Gruppen mit Fremden und wir kommen schnell ins Gespräch mit anderen Spielern. Diese Gespräche laufen oft über den Quick-Chat ab. Kurz die Strg-Taste gedrückt um ein Kreismenü mit 10 vorgefertigten Aussagen zu öffnen. Über die Zahlentasten 0 bis 9 kann dann eine Aussagen ausgewählt werden. Unter den Aussagen finden wir zum Beispiel „Go go go!“, „Party?“, „Open fire!“, „Affirmative!“, „Nice one!“, usw. Die ausgewählte Aussage erscheint über unserem Raumschiff und ist damit nur für die Spieler in unserer Nähe sichtbar. Diese Art der Kommunikation hat uns besonders gut gefallen. „Save yourself!“, „Ha n00b!“

Fazit

Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, wie der Möglichkeit NPCs zu reparieren, haben wir in Andromeda 5 Beta nichts außergewöhnlich innovatives entdecken können. Die Idee hinter dem Browsergame ist auch weder originell noch einzigartig. Dennoch hatten wir während unseres Tests viel Spaß. Der Einstieg wird vor allem durch die schnelle Registrierung und das gut verständliche Tutorial recht angenehm gemacht. Auch wenn einige Texte etwas merkwürdig formuliert sind, bleibt der Inhalt doch zumeist gut verständlich. Optisch kann Andromeda 5 Beta viele Lichteffekte und Animationen bieten und macht dabei eine gute Figur. Etwas schade ist, dass sich die Interaktionen zwischen Spielern zu Beginn des Browsergames auf das Miteinander beschränken. Dabei kommt das Gegeneinander einfach zu kurz. Am meisten Spaß haben uns die Kämpfe gegen Aliens gemacht. Egal ob Solo oder im Team, durch die unterschiedlichen Fähigkeiten werden Kämpfe erst so richtig spannend und spaßig. Andromeda 5 Beta ist ein gutes Browsergame für all diejenigen, die auf Action stehen, es satt haben während ihrer Abwesenheit angegriffen zu werden und gegen andere Spieler nur dann kämpfen müssen wenn sie es auch selbst wollen.

Zum Anfang JETZT GRATIS SPIELEN
Schmuck-Checker